Es gibt viele Tiere, die Bohnenkäfer ab und zu ganz gerne essen. Die meisten meiner Tiere nehmen sie allerdings nur, wenn sie richtig Hunger haben (das liegt wahrscheinlich am eher harten Panzer). Sie sind ein praktisches „Notfallfutter“, weil sie genügsam und mit etwas Weitsicht immer verfügbar sind.
Die Bohnenkäferzucht ist denkbar einfach: Man braucht einen Zuchtansatz bzw. ein paar adulte Bohnenkäfer. Dann füllt man eine Heimchen- oder Drosophiladose etwa 2 cm mit Schwarzaugenbohnen (Tipp: bekommt man in jedem Asienshop, ist deutlich günstiger als im Terraristikfachgeschäft) und gibt die Käfer dazu.
Sie ernähren sich von den Bohnen und legen auch ihre Eier auf diesen Bohnen ab. Danach entwickeln sich in den Bohnen die Larven. Von Zeit zu Zeit ist es nötig, wieder mal neue Ansätze zu machen, da der Ansatz mit der Zeit verunreinigt ist (tote Bohnenkäfer, Fäkalien, Bohnenstaub).
Zum Füttern stellt man am besten die ganze Dose ohne Deckel ins Terrarium oder in eine grössere geschlossene Dose (wenn man sie mit Vitamin einstäuben will). Sie krabbeln nach und nach aus der Dose raus. So entnimmt man auch einige Käfer für neue Zuchtansätze, dann hat man keine Verunreinigungen mit dabei. |