Heimchen und Grillen kaufen wir jeweils in Grossmengen-Verpackungen ein. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass sich eine eigene Zucht nicht lohnt, da sie sehr zeitintensiv ist und auch nicht sehr gut riecht. Und wenn man Pech hat, sterben kurz vor dem Verfüttern auch noch alle Insekten weg. Ich habe schon von anderen Terrarianern gehört, die darauf schwören, sie selbst zu züchten. Jeder wie er mag. Wir investieren die freie Zeit lieber in die Pflege unserer Reptilien und Amphibien. Was aber jeden erdenklichen Zeitaufwand lohnt, ist die gute Versorgung der Insekten, damit sie ein wertvolles Futter sind.
Wenn man die Tiere aus der Grosspackung in eine Faunabox umleert und die Tiere mit Löwenzahn, Weizenkeimen, Rüebli und vitaminisiertem Aquagel versorgt, überleben sie bei uns gut 2 Wochen. Dann sind sie jeweils verfüttert und wir holen eine neue Grosspackung. So haben wir Aufwand und Kosten auf ein Minimum reduziert und jederzeit genug Futtertiere griffbereit.
Mikroheimchen verfüttere ich höchst selten, da ich schlechte Erfahrungen gemacht habe. Wenn sie nicht gefressen werden, treiben sie sich nachher als viel zu grosse Futtertiere im Terrarium herum und fressen alles an, das sich nicht wehren kann.
PS: Im Handling erscheinen uns die Steppengrillen um einiges angenehmer als die Heimchen, welche manchmal doch sehr hektisch umherspringen, wenn man sie verfüttern will.
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